Bild 2…das ist alles Schnee von gestern, denn Kontrolle macht das Online-Netzwerk vortan möglich.

Facebook startet dafür den Dienst Places, bei dem sich der Nutzer per Handy an seinem aktuellen Ort wie zum Beispiel einem Restaurant oder einem Konzert “anmelden” kann. Er wird dann für seine Facebook-Bekannten auf einer Karte sichtbar. Facebook Places ist zunächst in den USA verfübbar, soll mit der Zeit aber für alle mehr als 500 Millionen Nutzer zugänglich sein. Unmittelbar nach der Ankündigung in der Nacht zum Donnerstag gab es erste Kritik von amerikanischen Datenschutz-Aktivisten.

So bemängelte eine kalifornische Bürgerrechtsorganisation, dass ein Nutzer ihn begleitende Freunde auch ohne deren Zustimmung an einem bestimmten Ort anmelden kann. Es sei problematisch, dass auch Software von Facebook-Partnern auf die Ortsangaben zugreifen könne. Facebook betont hingegen, dass die Nutzer detailliert festlegen könnten wer ihren Aufenthaltsort sehen kann und wer nicht.

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